DAS LEBEN IN SCHWARZ-WEISS
Fotografien aus 2020-2025
Das Fotobuch zeigt eine Auswahl meiner fotografischen Arbeiten aus den letzten fünf Jahren mit einem klaren Fokus auf Street Photography. Ich arbeite überwiegend in Schwarz-Weiß, da mich Kontraste, Licht und Schatten sowie die Reduktion auf das Wesentliche besonders interessieren. Die Aufnahmen sind sowohl analog mit meiner Minolta X700 als auch digital mit der Canon IXUS 70 entstanden, wodurch unterschiedliche Bildqualitäten und Herangehensweisen zusammenkommen. Mich reizt dabei insbesondere das Festhalten flüchtiger Momente im urbanen Raum. In meinen Fotografien untersuche ich alltägliche Situationen, Bewegungen und Zwischenräume, die oft übersehen werden. Es geht weniger um inszenierte Bilder als um spontane Beobachtungen und den richtigen Moment. Das Buch versteht sich als eine Art visuelles Archiv meiner Wahrnehmung von Stadt und Öffentlichkeit. Gleichzeitig zeigt es meine persönliche Entwicklung im Umgang mit Bildkomposition und fotografischem Blick.
MODERNE/PAVILLONS - PAVILLON DE L'ESPRIT NOUVEAU
GEDANKE,GEBÄUDE,GEDANKE - HSB Bremen
Diese Publikation entstand im Rahmen eines Moduls an der Hochschule Bremen und beschäftigt sich mit der Frage, ob der Pavillon Le Corbusier heute noch als „modern“ verstanden werden kann. Ausgangspunkt meiner Auseinandersetzung war die Analyse des Pavillon Le Corbusier als architektonisches Objekt und kulturelles Artefakt. Dabei habe ich den Begriff der Moderne nicht als feststehend betrachtet, sondern als etwas, das sich im Laufe der Zeit verändert und neu interpretiert werden muss. Ergänzend habe ich eine philosophische Lektüre herangezogen, um meine eigene Perspektive kritisch zu hinterfragen. Im Zentrum stand für mich die Frage, ob sich die ursprünglichen Ideale der Moderne in der heutigen Zeit noch wiederfinden lassen oder ob sie sich verschoben haben. Die Publikation verbindet analytische Betrachtung mit persönlicher Reflexion und versucht, Architektur im Spannungsfeld zwischen historischer Einordnung und gegenwärtiger Relevanz zu lesen.
DIE TYRANNAI DER INTIMITÄT - Richard Sennet
Seminarbeitrag - Hochschule Bremen
In diesem Seminarbeitrag habe ich mich mit dem Buch Die Tyrannei der Intimität von Richard Sennettauseinandergesetzt. Sennett beschreibt darin, wie sich das Verhältnis zwischen öffentlichem und privatem Leben im Laufe der Moderne verschoben hat und wie das Öffentliche zunehmend an Bedeutung verliert. Im Zentrum meiner Arbeit stand die Frage, wie sich diese Verschiebung räumlich und gesellschaftlich äußert. Ich habe den Ansatz verfolgt, vom Privaten ausgehend das Öffentliche zu betrachten und diese Beziehung schrittweise zu analysieren. Dabei habe ich zentrale Begriffe und Thesen des Buches aufgegriffen und in einen eigenen Zusammenhang gesetzt. Mein Ziel war es, die theoretischen Inhalte verständlich aufzubereiten und gleichzeitig eine eigene Lesart zu entwickeln. Der Beitrag versteht sich als eine strukturierte Annäherung an Sennetts Gedanken und als Versuch, seine Theorie auf heutige räumliche und gesellschaftliche Situationen zu übertragen.
DIE DICHOTOMIE ZWISCHEN PRIVATHEIT UND ÖFFENTLICHKEIT
Seminarbeitrag - Hochschule Bremen
Der Seminarbeitrag beschäftigt sich grundlegend mit der Dichotomie zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Ausgangspunkt war für mich die Beobachtung, dass diese beiden Bereiche oft klar getrennt gedacht werden, sich in der Realität jedoch zunehmend überlagern. In meinem Beitrag untersuche ich, wie sich diese Gegensätze definieren lassen und wo ihre Grenzen verschwimmen. Dabei geht es sowohl um räumliche als auch um gesellschaftliche Aspekte. Ich habe verschiedene Perspektiven gegenübergestellt und versucht, die Spannung zwischen Rückzug und Öffentlichkeit greifbar zu machen. Der Text versteht sich als analytische Reflexion über zwei zentrale Begriffe, die sowohl in der Architektur als auch im Alltag eine große Rolle spielen. Ziel war es, diese Beziehung differenziert zu betrachten und neue Denkanstöße zu geben.
GUSTAVE CAILLEBOTTE
Seminarbeitrag - Hochschule Bremen
In diesem Beitrag habe ich mich mit den Arbeiten von Gustave Caillebotte beschäftigt und untersucht, wie er das Verhältnis von Innen- und Außenraum in seinen Bildern darstellt. Caillebotte zeigt häufig Perspektiven, die zwischen privaten und öffentlichen Räumen vermitteln, etwa durch Blickachsen aus Innenräumen in die Stadt. Diese Übergänge haben mich besonders interessiert. In meinem Beitrag analysiere ich ausgewählte Werke und versuche, die dargestellten Raumbeziehungen zu beschreiben und einzuordnen. Dabei geht es mir vor allem darum zu verstehen, wie visuelle Darstellungen von Raum unsere Wahrnehmung von Privatheit und Öffentlichkeit prägen. Der Beitrag verbindet kunsthistorische Betrachtung mit einer räumlichen Analyse und überträgt diese auf architektonische Fragestellungen.